Retter heben oft ab
OPPIN/MZ - Der am Flugplatz Oppin stationierte Rettungshubschrauber "Christoph Sachsen-Anhalt" fliegt weiter Rekordzahlen ein: 150 Mal wurde er allein im Juli zum Einsatz gerufen, wie die Deutsche Rettungsflugwacht (DRF) mitteilte. Seit Januar dieses Jahres ist "Christoph Sachsen-Anhalt" mehr als 1 000 Mal in Oppin abgehoben und zu Einsätzen gestartet. Die Station ist als einzige im Land 24 Stunden täglich einsatzbereit. Sie führt in ganz Sachsen-Anhalt lebenswichtige Intensivtransporte von Patienten zwischen Kliniken durch. Hinzu kommen auch Organtransporte. Darüber hinaus wird "Christoph Sachsen-Anhalt" tagsüber als nächstgelegener Rettungshubschrauber auch zu Notfalleinsätzen gerufen. Die Alarmierung läuft über die Rettungsleitstelle in Halle. Zum Team der Luftrettungsstation gehören insgesamt neun Piloten, 31 Intensivmediziner und 14 Rettungsassistenten. Die DRF setzt Momentan an bundesweit 28 Stationen Hubschrauber für die Notfallrettung sowie für dringende Transporte von Intensivpatienten ein. Acht dieser Stationen sind zudem 24 Stunden am Tag einsatzbereit. Über die Hubschrauberrettung hinaus führt die DRF weltweite Patiententransporte mit eigenen Ambulanzflugzeugen durch. Allein im Jahr 2010 starteten die Retter zu 36 900 Einsätzen. Weitere Informationen im Internet unter: www.drf-luftrettung.de/hsd.html Quelle: mz-web.de