
Vereinschef Heinz Graupner und Brigitte Tümpel haben sich Mittwoch getroffen. Nur wenige Stunden vor der offiziellen Einweihung des Platzes und eines dazu gehörigen kleinen Ausstellungsgebäudes samt Kräuter- und Steingarten sowie Insektenhotel, wollen sie noch letzte Hand anlegen.
Motiv vom Ackerbau
Die alte Grundschule, in der sich das Gemeindebüro befindet, ziert ein Wandbild mit landwirtschaftlichem Motiv, das von dem Künstler Karl-Heinz Günther geschaffen wurde. Der Grundriss der alten Schule ist als helle Fläche nachgestaltet. Ein altes Ackergerät wurde aufgestellt. Der Brunnen an der noch immer funktionierenden Pumpe bekam eine neue Rundmauer. Das ehemalige Waschhaus mit den Toiletten ist umgestaltet in kleine Ausstellungsräume mit dörflichen Krimskrams, Hausrat und Wirtschaftstechnik. Nicht einmal der "Liebestöter" einer beleibten Bauersfrau fehlt.
Geld von der Kommune
Graupner kommt regelrecht ins Schwärmen und meint: "Es haben so viele Oppiner mitgeholfen, nicht nur die Gemeindearbeiter und 22 Vereinsmitglieder, auch deren Angehörigen und Firmen der Region." Finanzielle Hilfe sei von der Kommune gekommen, der Sparkasse und der Stadt Landsberg, zu der Oppin ja jetzt gehöre, so der Vereinschef weiter. Auf einer großen Bildtafel ist das Wachsen und Werden des Platzes festgehalten.
Geheimnisvolles Gewölbe
Der Verein feiert in diesen Tagen sein zehnjähriges Bestehen. Am Samstag um 14 Uhr sollen der Platz und die Ausstellungsräume eingeweiht werden. Künftig, so meint Graupner, werde dieser Teil des Ortes einbezogen in die Dorfrundgänge für Interessenten. Und der neue Platz birgt noch ein Geheimnis. Graupner: "Es gibt hier ein unerforschtes Gewölbe."
Interessenten an einer Führung durch den Ort und das neue Ensemble An der alten Schule können sich melden unter Tel. 034604 / 2 07 26.
Quelle: mz-web.de