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Business-Park mit Autohof

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Investor aus Bayern hat Option auf das Gelände am Ortseingang

VON RALF BÖHME, 08.07.09
OPPIN/MZ. Die Pläne für einen Business-Park in Oppin nehmen Gestalt an. Wie der Bürgermeister Bernd Frischmuth (parteilos) gegenüber der MZ sagte, sind mehrere Vorhaben im Gespräch. Unter anderem soll auf dem Gelände an der A 14 ein moderner Autohof entstehen.
Ist der Anfang erst einmal gemacht, glaubt Frischmuth, werden sich bald weitere Investoren einfinden. Zusätzliche Impulse könnten vom Beitritt Oppins zur Stadt Landsberg ausgehen, die für ihre erfolgreiche Gewerbeansiedlung bekannt sei.

Aufwertung des Ortsbilds

Mit dem Business-Park, hofft Frischmuth, werde auch das Ortsbild in Richtung Halle spürbar aufgewertet. Beste Aussichten auf eine baldige Realisierung räumt der Bürgermeister der geplanten Raststätte ein. Als Betreiber ist die Kette "24 Autohof", einer der Marktführer, im Gespräch. Darüber informiert vor Ort auch eine Infotafel. Wie die MZ aus der Zentrale der Kette im bayrischen Regensburg erfuhr, hat das Unternehmen eine Option für den Oppiner Business-Park. Wenn alles klappt, könnte es schon 2010 losgehen. Experten gehen davon aus, dass der Autohof dann als Lokomotive für weitere Ansiedlungen wirken kann.
Nach den bisherigen Plänen ist neben einer Tankstelle mit einem großen Shop auch an entsprechende Gastronomie gedacht. Die Angebote richten sich aber nicht nur an Nutzer der Autobahn, auch Besucher aus dem Umland sollen angelockt werden. Ein Coffee-Shop gehört gleichfalls zum Konzept. Motel, Kfz-Werkstatt, Waschanlage und weitere gewerbliche Einrichtungen runden das Investitionsprogramm ab.
Auch die Kreisverwaltung rechnet schon fest mit der Rasthof-Variante. Allerdings, so räumt Pressesprecher Thomas Bönkendorf auf Anfrage ein, liegt noch keine Bauantrag vor. Insofern bleiben ihm zufolge vorerst noch offene Fragen, unter anderem zur Bauzeit und zu möglichen Auflagen.
Eine wichtige Rolle spielt schon jetzt die Untere Naturschutzbehörde. Ihr obliegt es, den gesetzlich festgelegten Ausgleich für bebaute Flächen beispielsweise durch Neuanpflanzungen von Bäumen und Sträuchern zu sichern.

Städtebaulicher Vertrag

Dazu soll laut Bönkendorf ein städtebaulicher Vertrag zwischen Gemeinde und Landkreis abgeschlossen werden. Entsprechende Vorabsprachen soll es bereits geben.
Autohöfe in Sachsen-Anhalt erstrecken sich auf Flächen zwischen 15 000 und 30 000 Quadratmetern. Sie liegen meist nicht weiter als 300 Meter von Autobahnen entfernt. Seit einiger Zeit unterbreiten Betreiber, um die Attraktivität zu erhöhen, auch alternative Angebote. Gut angenommen werden beispielsweise Erlebnispfade.
Bestrebungen, einen Autohof anzusiedeln, hatte es auch in der Einheitsgemeinde Kabelsketal gegeben. Dafür war eine Fläche in der Nähe der neuen Anschluss-Stelle Gröbers ins Auge gefasst

Quelle: mz-web.de
 

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